Wie klingt Kirche zwischen Harz und Weser? Wer spielt morgens allein Tuba in einer Weltkulturerbe-Kirche? Warum werden in Nikolausberg Kinder zu „Kinderbischöf*innen“? Und was hat eine Kirche im Harz mit einem Wikingerschiff zu tun?
Antworten gibt das Sprengelmagazin „Dem Himmel ganz nah – Menschen, Orte und Glauben im Sprengel Hildesheim-Göttingen“. Es führt zu besonderen Orten, erzählt von engagierten Menschen und zeigt kirchliches Leben: ehrlich, nahbar und überraschend.
Der Sprengel reicht von Peine bis Hann. Münden, vom Weserbergland bis in den Harz. Entsprechend bunt sind die Geschichten: Weltkulturerbe und Dorfkirchen, Klöster und Hochschulgemeinden, Kirchenmusik, Pilgerorte und Ökumene. Im Kloster Amelungsborn wird nach fast 900 Jahren Tradition lebendig und pink gefeiert. In Duderstadt ist evangelische Kirche selbstverständlich ökumenisch unterwegs. In Hameln wird Kirche zum Knotenpunkt der Zivilgesellschaft. Und in Peine zeigen INCA und Tafel, wie Zusammenhalt wächst – mit Lebensmitteln, Kaffee, Gesprächen und offenen Türen.
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen: eine Notfallseelsorgerin, für die in Extremsituationen „Zeit, Nähe und Halt“ zählen. Therapiehunde, die helfen, wenn Worte nicht reichen. Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, Küsterinnen und Küster, Ehrenamtliche, Pastorinnen und Pastoren – Menschen, die mit Ideen, Mut und Herzblut Kirche gestalten.
Auch der neue Regionalbischof Dr. Claas Cordemann kommt zu Wort. Er spricht über Kirche im Umbruch, Verantwortung und darüber, warum Unsicherheit kreative Kräfte freisetzen kann. „Ich mag Bewegung. Ich mag Veränderung“, sagt er. Warum er bei Leitungsfragen eher Captain Picard als Captain Kirk wäre, steht im Magazin.
Das Heft zeigt Kirche mal leise und nachdenklich, mal mutig und kreativ, mal traditionsreich, mal neu gedacht. Vor allem macht es Lust, genauer hinzusehen: auf Menschen, Orte und Glauben – und vielleicht auch ein bisschen auf den Himmel. Das komplette Sprengelmagazin gibt es hier: