Brot für die Welt

Nachricht 02. November 2021

Ausschuss für Partnerschaft, Mission und Ökumene hat sich für ein Projekt in Äthiopien entschieden

Integration durch gute Ernten 

In der Region Gambela im äußersten Westen Äthiopiens unterstützt Brot für die Welt Einheimische und Flüchtlinge beim Anbau von Mais und Gemüse. Entspannt lehnt Abang Ogut Gora an der Wand ihres Hauses und schaut über den kleinen Hof. Dort gackern und scharren vier Hühner und ein Hahn. Sie sind ihre größte Hoffnung auf ein besseres Leben: der Grundstock für eine Hühnerzucht. Neben ihr sitzt ihre jüngste Tochter. Vier Kinder hat die 35-jährige Witwe insgesamt.

Vor drei Jahren floh die Familie vor den Kämpfen im Südsudan. Mit nichts außer ihrer Kleidung am Leib kam sie in dem Dörfchen Gog nahe der Grenze an.

 Konkurrenz um Land   
Abang Ogut Gora und ihre Kinder gehören zu den mehr als 400.000 Flüchtlingen aus dem Südsudan, die in der Grenzregion im äußersten Westen Äthiopiens leben. Dort konkurrieren sie mit den Einheimischen um Weideland und Ackerflächen. Dies sorgt bisweilen für Spannungen. 

Abang Ogut Gora floh mit ihren Kindern vor dem Bürgerkrieg im Südsudan. Anfangs mussten sie oft hungern. (Bild: Brot für die Welt)

Die Mekane-Yesus-Kirche, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, unterstützt Dorfbewohner und Flüchtlinge gleichermaßen bei der Landwirtschaft. Außerdem organisiert sie Zusammenkünfte. So wächst das Verständnis füreinander.

Schulungen und Saatgut

Im Südsudan hatten wir bis zum Bürgerkrieg unser Auskommen“, erzählt Abang Ogut Gora. „Hier mussten wir anfangs häufig hungern.“ Doch dank der Mekane-Yesus-Kirche geht es allmählich bergauf. Die junge Witwe erhielt Schulungen und Saatgut für einen Gemüsegarten, in dem sie Süßkartoffeln anpflanzt. „Die Kinder mögen sie sehr gerne“, sagt die Mutter. „Und wir kommen so länger mit unserem Vorrat an Mais aus.“

Ihnen liegt dieses Projekt besonders am Herzen? Dann können Sie für dieses Projekt auf unterschiedlichen Wegen spenden!    
           
Bitte legen Sie Ihre Spende in die Spendentüte, die Sie in manchen Gemeindebriefen finden. Gern
können Sie auch direkt Ihre Spende in der Kollekte im Gottesdienst oder im Pfarramt abgeben. 
Natürlich ist auch eine Überweisung auf das folgende Konto möglich.

Kirchenkreis Holzminden-   Bodenwerder bei der VR-Bank in Südniedersachsen eG.
IBAN: DE33260624330008106738 

STICHWORT unbedingt angeben:
BROT FÜR DIE WELT 2021/2022  
„Integration durch gute Ernten“       

Eine Spendenbescheinigung kann bei entsprechender Anfrage ausgestellt
werden. Bei Spenden bis zu 300,- EURO reicht auch der entsprechende Bankauszug für das Finanzamt.

Für das Brot für die Welt Projekt im vergangenen Jahr wurden im Kirchenkreis insgesamt 21.401,34 EURO gespendet.